Das Baby heißt "Batate"

Sie ist erst ein paar Tage alt. Batate stammt aus Südamerika. Noch ist sie ganz grün hinter den Ohren. Ich hoffe aber, dass sie bald wächst, gedeiht und uns recht viel (Gaumen-) freude bereitet.

 

Ich bin auf die Süßkartoffel gekommen! Unter diesem Namen kennt man die Batate wahrscheinlich eher. 

Es ist ein Versuch wert, Süßkartoffeln selber zu ziehen. Sie sind ja nicht nur sehr lecker und nahrhaft, das Windengewächs soll auch wunderschöne lila Blüten bekommen. Also auch ein Augenschmaus! Ob mir das gelingt, werde ich regelmäßig hier berichten. Wahrscheinlich gehe ich gerade eine große Herausforderung ein, denn die Gartenmagazine und einschlägigen Websites sagen es schon: die Süßkartoffel braucht tropisches Klima, um zu gedeihen. Trotzdem lasse ich es darauf ankommen!

 

Die vielfältigen Rezepte begeistern mich nämlich – und die vielen Gesundpunkte auch!

 

Der Name sagt es schon: die Süßkartoffel ist „süß“! Das kommt von dem hohen Gehalt an Stärke. Geschmacklich erinnert die Süßkartoffel aber eher an einen Kürbis, als an eine Kartoffel. Mit der Namensvetterin hat sie – außer dem Namen – auch nicht viel gemeinsam. Sie ist kein Knollengewächs, was ihr die Besonderheit verschafft, dass man auch ihre Blätter essen kann. In ihrer Heimat bereitet man sie als Salat oder Gemüse zu.

 

Wegen des hohen Stärkegehalts enthält die Süßkartoffel zwar Kohlenhydrate, dafür aber einen kaum nennenswerten Fettanteil und jede Menge Mineralstoffe, Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe. Die Süßkartoffel ist reich an Kalium, Magnesium und Calcium. Außerdem enthält sie Vitamin A, B (- happy ☺), C und D. Die rötliche Farbe verrät: hier stecken Carotinoide drin. Diese tun unserem Körper mit ihrer antioxidantischen Wirkung Gutes. Mit Genuss der Süßkartoffel regulieren wir den

Blutzuckerspiegel, stärken das Immunsystem, lindern Krämpfe und stärken Muskeln und Nerven.

 

Hier geht’s zu Eurem kalorienarmen Snack: Herzhafte Süßkartoffelchips

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