Am 21. Juni ist "Tag des Schlafes"

5:37 Uhr… der Wecker signalisiert mir heute eindringlich, dass nicht nur eine neue Arbeitswoche startet, sondern auch die Woche Urlaub wirklich schon um ist. Heimlich freue ich mich schon am Montag wieder auf das Wochenende.

 

In meinen Arbeitswochen komme ich oft nur auf knapp über sechs Stunden Schlaf. Ich liege um elf Uhr im Bett und verarbeite den Tag - grüble, was am Folgetag auf dem Programm steht, lasse nochmal das Telefonat mit meiner Mutter Revue passieren, frage mich, ob ich genügend Himbeeren für mein Frühstücksmüsli im Tiefkühlfach habe und wo ich meinen Büroschlüssel vergraben habe. Irgendwann dämmere ich weg und bin erstaunt, wie schnell es 5:37 geworden ist.

 

Am 21. Juni ist der „Tag des Schlafes“, der daran erinnern soll, dass viele Menschen heute an Schlafstörungen leiden. Ich frage mich, ob das, was ich mache, gesund ist. Dabei erinnere ich mich, dass ich erst kürzlich darüber gelesen habe!

 

Jeder Körper braucht den Schlaf als Regenerationsprogramm. Nur so bleiben wir leistungsfähig und konzentriert. Aber auch eine gesunde Ernährung und ein ausgeglichenes Bewegungsprogramm sorgen für den nötigen Synergie-Effekt.

 

Hat denn die Ernährung auch Einfluss auf einen gesunden Schlaf? Ja – das hat sie in der Tat! Beobachtet das mal: wenn man am Abend zu viel Zucker hatte, schläft man unruhig. Das liegt daran, dass der Blutzuckerspiegel steigt und der Organismus das Signal erhält, den Stoffwechsel anzukurbeln. Auch Fette hindern an einem ruhigen Schlaf, denn der Körper nimmt viel Arbeit auf

sich, um sie zu verdauen.

Nimmt man aber beispielsweise genügend Proteine zu sich, werden die Tiefschlafphasen länger und der gesamte Schlaf entspannter. Daher kommt auch die bekannte Milch am Abend vor dem Einschlafen! Milch enthält viel Calcium, das sich positiv auf die Muskelentspannung auswirkt. Eiweiße sind generell ein gutes Mittel, um gemütlich am Abend wegzudämmern. Das Hormon Melatonin nämlich, das uns müde macht, entsteht aus Tryptophan – einer Aminosäure, die der Körper nicht selbst herstellen kann. Tierische Lebensmittel wie Käse und Milch, aber auch pflanzliche Lebensmittel wie Soja und Nüsse enthalten viel von dieser Aminosäure.

 

Ein paar weitere Tipps:

  • Nicht zu spät und zu viel essen
  • Am Abend nicht zu viel Alkohol trinken (also nach der EM einfach mal für eine Weile das Bier gegen Wasser oder Kräutertee eintauschen, auch wenn Hopfen eine beruhigende Wirkung hat und in vielen pflanzlichen Schlafmitteln zu finden ist)
  • Koffeinhaltige Getränke schon am Nachmittag reduzieren
  • Nicht unter Druck setzen: jeder Mensch ist ein Individuum – nicht jeder Mensch muss acht Stunden schlafen. Finde Deine ideale Ausruhzeit – finde eigene Rituale, um zu entspannen

 

In diesem Sinne wünsche ich morgen einen wunderbaren „Tag des Schlafes“!

Kommentar schreiben

Kommentare: 0