Raindrops Keep Falling on My Head

Ich wollte schon viel früher über dieses Refugium schreiben, das wir in unserem Schwarzwaldurlaub entdeckt haben. Aber jeder kennt das: man ist kaum zu Hause angekommen, schon hat einen der Alltag wieder. Und genau diesen konnte man auf dem Ramsteinerhof

so herrlich vergessen!

 

Wir waren mit dem Trike unterwegs… eine geliebte Tradition, die wir ein Jahr ausgesetzt hatten. Darum hatten wir uns auch alle so wahnsinnig auf diese Woche im Schwarzwald gefreut… drei Motorräder, ein Trike, acht Freunde. Aber wir hatten die Rechnung ohne Petrus gemacht. Eine SMS meiner Mutter brachte die sieben Tage im Regen auf den Punkt: der Kerl war geografisch total auf dem Holzweg, denn wir Westeuropäer sind weder auf Monsun eingestellt, noch wollen wir eine Arche bauen – nein, spätestens ab Juni freuen wir uns auf Sonne, denn die sorgt dafür, dass unser Körper Vitamin D bilden kann.

 

Da waren wir also – im Schwarzwald im Kinzigtal auf dem Ramsteinerhof - ein Ferienidyll, geschaffen von Brigitte und Ulrich Müller.

Trotzdem unsere Ferienwohnung Saustall hieß, glich sie eher einem Aquarium. Aber irgendwie waren wir nicht aus der Ruhe zu bringen. Ich glaube, dass es an diesem ungewöhnlichen „Happy Spot“ lag. Man ist auf dem Bergbauernhof der Müllers weit weg vom Alltag. Es gibt keinen Telefonempfang, aber Wlan an den meisten Stellen im Haus. Die im Halbkreis angeordneten Ferienwohnungen sind Teil des Ganzen: der Saustall, der Speicher und das Backhaus, wo jeden Morgen herrlich frisches Brot gebacken wird. Alle drei Wohnungen sind mit Liebe hergerichtet und perfekt ausgestattet. Neben dem ofenfrischen Brot, das man warm dampfend  zum Frühstück im Backhaus abholen kann, stellt Ulrich edle Obstbrände her. Gleich unter der Saustall-Wohnung kann man in urgemütlichem Ambiente neben der glänzenden Destille Köstlichkeiten von Apfelbrand bis Zibärtle probieren.

Für mich steht fest: In den wenigen Stunden ohne Regen konnte ich erahnen, wie herrlich dieses Fleckchen mitten in den Schwarzwaldbergen bei Sonne sein muss.

 

Bei Brigitte und Uli hatte ich stets das Gefühl, sie schon ewig zu kennen. Der erste Besuch auf dem Ramsteinerhof fühlte sich an wie „nach Hause kommen“. Sogar Hofhündin Mia, eine Schweizer Sennenhündin, hatte uns von der ersten Minute an adoptiert. Das war offenbar eine wesentlich entspanntere Aufgabe, als sich um ihre sieben vier Wochen alten Welpen zu kümmern. Um die kümmerten wir uns mit Hingabe jeden Tag… mit Streicheleinheiten!

 

Lest hier mehr über den Ramsteinerhof in einem Interview mit Brigitte und Ulrich Müller.

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