Man trifft sich immer zwei Mal im Leben

Wir sitzen in der Straßenbahn zum Fußballstadion. Ich beobachte jemanden und bin mir sicher, dass ich ihn kenne. Mein Mann sagt, dass ich ständig meine, irgendwo jemanden zu kennen und ignoriert meine Aussagen. Der Typ ist langsam genervt und sagt, ich soll nicht so schauen... ich schaue weiter, weil ich weiß, ich kenne ihn. Mein Mann sagt wieder, dass ich nun endlich Ruhe geben soll. Der Typ bestätigt das. Hm... dabei bin ich mir so sicher.

 

„Gib mir eine Chance! Ich sage Dir Deinen Namen und Deinen Beruf und wenn das nicht richtig ist, gebe ich Ruhe!“

 

Zwei paar Augen rollen gelangweilt in der Straßenbahn, während ich den Unbekannten anschaue und sage „Du bist der Timo Winter, Du bist Koch!

Wo auch immer die Augen beim Rollen gerade standen, sie bleiben stehen und starren mich an - Bingo!

 

Und dann schaut er mich genauer an – „Du bist die Mo! Meine Güte, wie lange ist das her?“

Wir rechnen und kommen auf fast 25 Jahre! Als Teenager machten wir gemeinsam die Straßen der Stadt unsicher.

 

Wenig später gehe ich durch unseren lokalen Supermarkt und bleibe bei einem Regal stehen. Ich sage zu meinem Mann „Schau mal, den Typen da auf der Verpackung, den kenne ich!“ Mein Mann sagt, dass ich ständig meine, irgendwo jemanden zu kennen und ignoriert meine Aussagen :-) dann schaut auch er auf die Gläser mit regionaler Currysauce und sagt „Hey, das ist Timo, der Koch aus dem Stadion!“ Richtig, das ist Timo, einer der Schaschlikbrüder der Firma Ruhrfeuer.

 

Diese Woche hatte ich die Gelegenheit, ein spannendes Gespräch mit ihm über seine Karriere als Koch und Schaschlikbruder zu führen. Seit der Episode in der Straßenbahn hatten wir zwar immer wieder mal Kontakt, aber meist ging es da um unseren gemeinsamen Lieblings-Fußballverein.

Heute geht es um die geniale Idee, die er mit seinem Freund Dietmar Haubold vor gut sechs Jahren hatte – ein Currysaucen-Battle. Daraus entstanden ist die – wie er selbst sagt - „beste Currysauce, wo gibt“.

Eigentlich sind Timo und Dietmar seit Jahren kulinarisch mit ihrem Unternehmen SW Catering unterwegs, spezialisiert auf Catering für Senioren- und Altenwohnheime. Ihr Credo? Leckere Frischküche aus hochwertigen Produkten, vereint mit handwerklichem Können und Liebe zum Detail.

 

Das war auch Grundvoraussetzung für ihr Curry-Experiment. Ausschließlich natürliche Zutaten sollten in ihre Sauce. Was gelungen ist! Tomatenmark, frisch geröstete Zwiebeln, eine besondere Currymischung und Johannisbeergelee. Ruhrpott-Currywurst ohne Konservierungsstoffe, künstliche Aromen oder Geschmacksverstärker - quasi vegetarisch! Eine ebenso geniale wie gesunde Idee – passend zum neuen Ernährungsstil der jungen (und junggebliebenen) Generation. Oder wie kürzlich in einem Pressebericht über die Grüne Woche in Berlin über Ruhrfeuer geschrieben wurde: „Die Quadratur des Kreises ist ein paar findigen Jungs aus dem Ruhrgebiet gelungen“.

Drei Schärfegrade „für Mädchen“, „für Jungs“ und „für Kerle“ bieten für jeden Geschmack und Gaumen ein wahres

Curry-Erlebnis. „Wir waren zur richtigen Zeit am richtigen Ort mit unserer Idee. Wir gehen das ganze Konzept mit einer gewissen Leichtigkeit an, ohne in Größenwahn zu verfallen. Da schmunzelt auch schon mal der Geschäftsführer einer großen Supermarktkette hier im Ruhrgebiet, wenn wir mit unserem T5 Bulli 5000 Gläser Ruhrfeuer selbst vorbei bringen.“

 

Die Attitüde passt zum Produkt. Natürlich, besonders und voll Ruhrpott. Und wer sich jetzt fragt, wie man die vegetarische Sauce auch ohne tierische Wurst genießen kann? Zum Beispiel mit der Rezeptidee zu einer

vegetarischen Curryfrikadelle, die Timo kreiert hat. Diese gibt es im Schnellimbiss der Schaschlikbrüder an der Mülheimer Mannesmann-Alle. Aber auch in ihrem Catering-Tourbus kann man für Veranstaltungen diverse kreative vegetarische Gerichte neben dem Ruhrgebietsklassiker bekommen.

http://www.ruhrfeuer.de/

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