Ernährungsumstellung - jetzt aber!

Das Frühjahr ist ein guter Startpunkt, um seine Ernährung zu überdenken und umzustellen. Viele denken leider, dass eine Umstellung auf gesündere Kost wahnsinnig kompliziert ist und mit großen Einschnitten zu tun hat. Wir sind selber den Weg gegangen und deshalb kann ich ganz klar sagen: NEIN – wir vermissen nichts und schließlich heißt eine Ernährungsumstellung ja nicht, dass man „nix mehr darf“.

 

 

Als allererstes muss die nötige Überzeugung da sein. Essen und Ernährung sollten nicht zu einem extra Stressfaktor im Alltag werden. Aber das Thema „Ernährung“ sollte schon mit einer gewissen Priorität behandelt werden. Außerdem muss man sich mit ein paar Dingen vertraut machen, z.B. den Nähr- und Vitalstoffen, den Nährwerttabellen auf Lebensmitteln und auf verschiedene Zubereitungsarten.

 

Es gibt Mahlzeiten, die sich schlechter beeinflussen lassen, wie z.B. das Essen in der Kantine oder ein Restaurantbesuch mit Freunden. Aber auch hier hat man die Möglichkeit, die entsprechende gesunde Auswahl zu treffen. Dazu lässt man einfach bestimmte weniger optimale Lebensmittel weg und bevorzugt solche, die sich in den neuen Ernährungsplan gut einfügen. In jedem Restaurant und jeder Kantine gibt es Gemüse, Salat, Fisch oder Geflügel. 

 

Die Mahlzeiten, die man zu Hause zubereitet, sollten ordentlich geplant werden. Am besten ist es, sich einige gesunde Vorräte anzuschaffen und ein mal pro Woche frisch dazuzukaufen. Mit einem Wochenplan fällt es leichter, strukturiert einzukaufen.

 

Aber was gehört in einen „gesunden Vorrat“? Das ist ziemlich einfach – für das Frühstück sind das Haferflocken, verschiedene Nüsse, Mandeln, Kerne & Samen sowie TK-Früchte (am besten Beeren wegen des geringen Fructose-Gehaltes). Für Mittag- oder Abendessen ist es immer gut, sogenannte „Pseudogetreide“ wie Quinoa, Amaranth oder Hirse zu Hause zu haben. Außerdem Wildreis, TK-Gemüse und Hülsenfrüchte (Kichererbsen, Linsen, Kidneybohnen).

  

Ihr seid unsicher mit dem Nachkochen von Rezepten? Sucht Euch erst mal leichtere Rezepte raus. Man muss wirklich kein Sternekoch sein, um tolle gesunde Kreationen zu zaubern! Ich versuche, auf www.vitamin-b-happy.de immer einige schöne Beispiele zu bringen, die sich gut nachkochen lassen. Ganz einfach sind „Mixed Bowls“ mit Quinoa, Reis oder Hirse als Basis, die man mit Gemüse, Tofu, Feta oder nach Wunsch auch mit Fleisch kombiniert. Plant zum Abendessen genug ein, dann kann man auch immer noch ein Mittagessen fürs Büro für den nächsten Tag daraus machen oder eine Portion für später in der Woche oder im Monat einfrieren!

 

Also zusammengefasst: 

  • Gesunde Ernährung zur Priorität machen

  • Sich nicht stressen lassen – gesund genießen macht Spaß

  • Welche Mahlzeiten kann ich selbst beeinflussen?

  • Im Restaurant gezielt Speisen auswählen

  • Wochenplan erstellen

  • Vorräte planen und einkaufen

  • Nachkochbare Rezepte heraussuchen

  • Spaß an leckeren Gerichten haben

  • In Gesellschaft kochen und essen
  • Achtsamkeit nicht vergessen
  • Stolz sein, dass man sich mit Genuss um seine Gesundheit kümmert

 

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