Ich habe in einem Kapitel meines Studiums gelernt, wie wichtig ein stabiles, harmonisches Umfeld ist, um sich gut und  gesund zu fühlen. Die Familie ist meine Basis, die Freunde, das Zuhause, das gestaltete Leben die Säulen und über allem ruhe ich als Dach, das alles zusammenhält. Hier lest Ihr kleine Geschichten und Anekdoten über Familie und Freunde, die das Leben lebenswert machen.

Vor einer Weile bin ich über diesen wunderbaren Text gestolpert:

 

In dieser Familie wird gelebt und geliebt

... ist die Liebe unser Zauberband

... halten wir ein Stück vom Himmel in unseren Händen

... lachen wir, umarmen wir uns,

... sind Fehler neue Chancen

... verwirklichen wir unsere Träume

... geben wir nicht auf

... ist das Beste gerade gut genug

... trösten wir uns

... gehen wir durch dick und dünn

... sind Freunde immer willkommen


Blog-Artikel zum Thema

Man trifft sich immer zwei Mal im Leben

Wir sitzen in der Straßenbahn zum Fußballstadion. Ich beobachte jemanden und bin mir sicher, dass ich ihn kenne. Mein Mann sagt, dass ich ständig meine, irgendwo jemanden zu kennen und ignoriert meine Aussagen. Der Typ ist langsam genervt und sagt, ich soll nicht so schauen... ich schaue weiter, weil ich weiß, ich kenne ihn. Mein Mann sagt wieder, dass ich nun endlich Ruhe geben soll. Der Typ bestätigt das. Hm... dabei bin ich mir so sicher.

 

„Gib mir eine Chance! Ich sage Dir Deinen Namen und Deinen Beruf und wenn das nicht richtig ist, gebe ich Ruhe!“

 

Zwei paar Augen rollen gelangweilt in der Straßenbahn, während ich den Unbekannten anschaue und sage „Du bist der Timo Winter, Du bist Koch!

Wo auch immer die Augen beim Rollen gerade standen, sie bleiben stehen und starren mich an - Bingo!

 

Und dann schaut er mich genauer an – „Du bist die Mo! Meine Güte, wie lange ist das her?“

Wir rechnen und kommen auf fast 25 Jahre! Als Teenager machten wir gemeinsam die Straßen der Stadt unsicher.

 

Wenig später gehe ich durch unseren lokalen Supermarkt und bleibe bei einem Regal stehen. Ich sage zu meinem Mann „Schau mal, den Typen da auf der Verpackung, den kenne ich!“ Mein Mann sagt, dass ich ständig meine, irgendwo jemanden zu kennen und ignoriert meine Aussagen :-) dann schaut auch er auf die Gläser mit regionaler Currysauce und sagt „Hey, das ist Timo, der Koch aus dem Stadion!“ Richtig, das ist Timo, einer der Schaschlikbrüder der Firma Ruhrfeuer.

 

Diese Woche hatte ich die Gelegenheit, ein spannendes Gespräch mit ihm über seine Karriere als Koch und Schaschlikbruder zu führen. Seit der Episode in der Straßenbahn hatten wir zwar immer wieder mal Kontakt, aber meist ging es da um unseren gemeinsamen Lieblings-Fußballverein.

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Lass Dich überraschen

 

„Ich freue mich so auf den Urlaub!“

 

„Das glaube ich. Fahrt ihr weg?“

 

„Ja, wir fahren nach Polen.“

 

 

 

PAUSE

 

 

 

„Poooooooolen????“

 

So oder so ähnlich habe ich es mehrfach vor meinem Urlaub erlebt. Immer wieder dieselben Sprüche:

  • „Hoffentlich kommt Ihr mit Eurem Auto zurück“
  • Bringt meine Airbags wieder mit aus Polen“
  • „Werdet nicht geklaut“

Je mehr Sprüche auf uns einprasselten, umso gespannter wurden wir. Mallorca kann ja jeder!

  

Mitten in der Nacht kamen wir an der polnischen Ostseeküste an... das Land wollte uns also noch etwas auf die Folter spannen. Was in der kommenden Woche folgte, war in der Tat eine große Überraschung.

  

Pobierowo liegt in Westpommern, was ich bisher nur aus dem Maikäfer-Song kannte- Der Ort liegt direkt an der Küste, 100 km hinter Stettin auf dem Weg nach Danzig. „Ende Mai kann dort wettertechnisch alles passieren, aber in Polen ist das Wetter immer mindestens 4 Wochen hinterher. Sommerlich wird das bestimmt nicht“. Das war die Aussage unserer Freunde, Spätaussiedler aus Masuren, die uns nun endlich mal ihre Heimat zeigen wollten. Unser Gepäck hätte nach dieser Aussage auch für mindestens drei Wochen Urlaub ausgereicht... Daunenjacke, Regenjacke, Wanderschuhe und und und. Im Prinzip hätte für diese Woche allerdings Gepäck für eine Woche Mallorca vollkommen ausgereicht.

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Jeden Tag „Danke“ sagen

Wie oft seid Ihr dankbar für etwas? Und wenn Ihr es seid, sind das materielle Dinge oder ist das auch einfach mal die Dankbarkeit dafür, dass es einem gut geht? Sagt Ihr manchmal „Danke“ – für ein Erlebnis, eine liebe Geste oder einfach nur, weil es Euch gut geht?

 

Ich komme von einem zweiwöchigen Urlaub in Mittelamerika. Wenn ich Zeit zum Entspannen habe und schöne Dinge sehe, wird mir immer besonders bewusst, wie gut es mir geht. Ich habe das Privileg reisen zu können, wohin ich will. Ich bin gesund, so dass ich viel aus eigener Kraft erkunden kann. Ich bin ein offener Mensch und freue mich, dadurch nette Menschen kennenzulernen. In dieser Zeit sitze ich jeden Morgen im Bett bei der ersten Tasse Kaffee, freue mich über den blauen Himmel und denke: Wahnsinn, geht es uns gut. Ich sage das dann auch… jeden Morgen… der Mann neben mir grinst dann, schlürft weiter an seinem Kaffee und sagt „Ja, da hast Du vollkommen recht!“

 

Wir haben wahnsinnig viel unternommen und dabei tolle Natur, viele Tiere und historische Stätten gesehen. Beeindruckend was diese Länder an Flora und Fauna zu bieten haben. Regenwald und weiße Strände, Wasserfälle und Naturschutzparks - die satten Farben der Palmen und Mangroven vor dem blitzeblauen Himmel fast kitschig. Wir haben aber auch viel Armut gesehen. Viele von den Menschen haben kaum ein Dach über dem Kopf, sie wohnen zwischen Müll und verwahrlosten Tieren, essen mit den Fingern und haben nur eine notdürftige Möglichkeit an Medikamente zu kommen. Umweltschutz interessiert hier nicht. Plastik dümpelt im Meer, alte Reifen an den Straßenrändern, Leergut am Strand.

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...durch Dick und Dünn

Wir sitzen in Pula am Segelhafen und haben dieses aufgeregte Kribbeln im Magen – wir warten auf unseren ersten Segeltörn. Das Segeln ist aber nicht der Grund für unser gespanntes Warten. Heute lernen wir unsere Crew kennen. Wir begeben uns für eine Woche mit drei Fremden auf den Segeltörn in Richtung Kornaten. Der Skipper aus Wien, Gert, ist der erste Mitsegler, den wir kennenlernen und es passt auf Anhieb. Bleiben noch „die Belgier“. Und als sie auf den Hafenparkplatz fahren und aus dem Auto steigen fühlt es sich auf einmal an, als würden wir alte Freunde nach langer Zeit wiedersehen.

 

DAS war im Sommer 2012!!!

 

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Raindrops Keep Falling on My Head

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