Was ist eigentlich das Immunsystem?

Wenn die Tage nebliger und kürzer werden, es scheinbar nicht mehr richtig hell wird und um uns rum die Nasen schniefen, bekommt man wieder den guten Ratschlag: Stärke Dein Immunsystem! Aber was genau ist denn das Immunsystem überhaupt? 

 

Das Immunsystem ist ein Abwehrsystem, das eng mit dem Hormon- und Nervensystem unseres Körpers zusammenarbeitet. Wenn der Körper von äußeren Einflüssen wie Keimen, Viren, Bakterien angegriffen oder auch von Stress, Gefühlen und Gedanken überwältigt wird, setzt das Immunsystem ein. Es bekämpft, es zerstört, es schützt den Organismus – es ist unser persönlicher Wächter vor schädigenden Einflüssen aus der Umwelt. 

 

Das Abwehrsystem verrichtet seine Arbeit im Lymphgewebe des Körpers. Dazu gehören Rachen, Zunge, Gaumenmandeln sowie die Milz und der Dünndarm. Über Jahre werden wir mit Erregern konfrontiert, die dazu dienen, sich nach und nach eine aktive Immunität zuzulegen.

 

Die eigentlichen Abwehrzellen sind die sogenannten Leukozyten – die weißen Blutkörperchen. Diese werden im Knochenmark gebildet.

 

Das Immunsystem arbeitet sowohl auf der körperlichen Ebene, als auch auf der seelischen Ebene. Dabei reagiert jeder Organismus individuell und hat seine schwachen Körperregionen, die eher zu Erkrankungen neigen, als andere.

 

Und was führt nun zu einer Schwäche des Immunsystems?

 

Zum einen können Autoimmunkrankheiten das Immunsystem schwächen. Dabei richtet sich die Abwehr nicht gegen die Schädlinge, sondern gegen das eigene Körpergewebe. Auch Medikamente können das Immunsystem schwächen, chronische Infektionen oder übertriebene Hungerzustände. Allgemein sind körperliche Einflüsse, bei denen es zu starkem Eiweißverlust kommt, dafür verantwortlich, dass das Immunsystem nicht richtig funktioniert. Schließlich ist Eiweiß mit gut 1,5 kg Masse der Hauptbaustoff des Immunsystems.

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