Hirse

Seit einiger Zeit erobern Superfoods den deutschen Handel. Aber muss

es immer ein Superkorn aus den Anden sein? Gibt es nicht herkömmliches, heimisches Getreide, mit dem es verglichen werden kann.? Quinoa ist ein wunderbares Beispiel – das Andenkorn bietet ein erstklassiges Nährstoffspektrum an (Foodie Quinoa). Es hat vor allem hochwertige Aminosäuren sowie ein besonders hohen Kaliumgehalt zu bieten. Ökologisch nachhaltig sind diese Körner allerdings wesentlich weniger als regionale Produkte. Schließlich müssen sie erst einmal aus den fernen Ländern zu uns nach Deutschland kommen.

 

Die Hirse stellt für Quinoa das wohl ähnlichste heimische Produkt dar. Leider hat es durch die industrielle Kultivierung des Weizens und der Kartoffel immens an Bedeutung verloren. Dabei sind die Nährwerte top und vor allem wird Hirse regional angebaut.

 

Im direkten Vergleich sieht man, dass die Energiewerte und auch der Proteinanteil sehr ähnlich sind: bei beiden Produkten kommt man bei 100 g auf gut 350 Kcal und zwischen knapp 11 g (Hirse) und 12 g Protein. Der Vitamin E-Gehalt ist exakt derselbe. Quinoa enthält wohl mehr Ballaststoffe, dafür weist die Hirse weniger Fett auf. Bei den Mineralstoffen kann man dann schon mal genauer hinsehen: Quinoa punktet mit einem hohen Kalium-, Calcium-

und Magnesiumgehalt. Hirse enthält dafür mehr Eisen und Zink. 7 mg Eisen pro 100 g Hirse... das ist ein fast 3fach so hoher Anteil wie in anderen Getreidesorten.  Da Eisen den Sauerstofftransport im Blut unterstützt, kann der regelmäßige Verzehr von Hirse zu einem besseren Blutbild führen. Das hilft gegen chronische Müdigkeit und Erschöpfungszustände. Damit die Wirkung verstärkt wird, sollte man Hirse immer mit einem Schuss Vitamin C zu sich nehmen (im Rezept im Dressing enthalten). Damit kann der Körper Eisen noch effektiver aufnehmen.

 

Hirse ist eine tolle Alternative für Menschen mit einer Glutenunverträglichkeit. Es ist wesentlich leichter zu verdauen als andere Getreidesorten und wirkt gegen Viren und Bakterien. 

 

Silizium, also Kieselerde in der Hirse sorgt dafür, dass dieses Pseudogetreide ein wahrer Jungbrunnen ist. Es stärkt die Nägel, macht Haare und Haut schön und stärkt das Bindegewebe. Adieu Cellulitis! Bye bye trockene Haut! 


Nährwerte für 100 g Hirse

ca. 357 kcal

10,6 g Eiweiß

68,8 g Kohlenhydrate

3,9 g Ballaststoffe

3,9 g Fett

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