Kurkuma

Kurkuma stammt aus Indien, wo es schon vor mehr als 5000 Jahren als Gewürz genutzt wurde und seither nicht nur als ayurvedisches Heilmittel gilt. Kurkuma gehört zu den Ingwergewächsen, was auch die Ähnlichkeit der Wurzeln erklärt. Schneidet man die Kurkumawurzel auf, zeigt sich jedoch, warum sich in Europa der Name "Gelbwurz" etabliert hat. Curcumin ist der Farbstoff, der das Innere der Wurzel die goldig orange Farbe gibt.

 

Curcumin – wirkt entzündungshemmend und schmerzstillend. Studien haben bewiesen, dass dieser Inhaltstoff den Einsatz einschlägiger Schmerzmittel ersetzen kann - gleiche Wirkung, allerdings ohne Nebenwirkungen. Ideal also bei z.B. entzündlicher Arthritis, Gelenkschmerzen und Rheuma. Ganz nebenbei wirkt es dem Knochenabbau entgegen, was speziell für Patienten mit Osteoporose wichtig ist.
 Kurkuma steckt voller Antioxidantien und Vitamine - allen voran Vitamin B6. Die antioxidative Wirkung sorgt dafür, dass dieser Wurzel krebshemmende Wirkung nachgesagt wird. Es hemmt damit die Entstehung von Krebszellen und stimuliert das Immunsystem.  Vitamin B6 ist für sehr viele Stoffwechselprozesse im Körper zuständig und sorgt für einen normalen Homocysteinspiegel. Homocystein ist ein Stoffwechselzwischenprodukt, was in hoher Menge Auslöser für schwere Herz-Kreislaufkrankheiten sein kann.
Am bekanntesten sind aber wahrscheinlich die verdauungsfördernden Effekte von Kurkuma. Die Inhaltstoffe regen die Leber an, mehr Gallensäure zu produzieren. Nahrungsfette werden so besser verdaulich. Leichte Magen-Darm Beschwerden, wie Völlegefühl und Blähungen verschwinden durch Kurkuma.
Weil Kurkuma außerdem den Stoffwechsel anregt, hilft es auch beim Abnehmen: die Magensaftproduktion wird angeregt und die Bitterstoffe mindern das Verlangen nach Süßem.
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Nährwerte für 100 g Kurkuma

ca. 354 kcal

8 g Eiweiß

65 g Kohlenhydrate

21 g Ballaststoffe

10 g Fett

 

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