Rote Beete

Hoppla, hier kommt die POWERKNOLLE!!

 

Rote Bete liefert die Vitamine A, C, B und Folsäure. Zusätzlich stecken in ihr die Mineralstoffe Jod, Kalium, Calcium, Magnesium, Natrium, Phosphor und… die Farbe verrät es bereits: großen Mengen an Eisen. Die Blutbildung wird also angekurbelt und unser Immunsystem gestärkt. Wer im Herbst und Winter leicht zu Erkältungskrankheiten neigt, sollte regelmäßig Rote Beete auf dem Plan stehen haben.

 

Was sie aber so besonders macht ist das Betain. Betain ist ein Homocystein-Killer. Homocystein ist ein körpereigener Stoff ohne wirkliche Funktion. Im Prinzip ist es als Gift für die Zellen einzustufen. Diese Aminosäure ist ab einer gewissen Konzentration schädlich für den Körper und kann auf einen Mangel von Vitamin B12 und Folsäure zurückgeführt werden. Zu hohe Homocystein Werte können für Erkrankungen wie Osteoporose, Schlaganfall oder Herzinfarkte sorgen.

 

Der regelmäßige Verzehr von Roter Beete regt die Bildung der Mitochondrien an. Diese sind das Kraftwerk in der Zelle, das für unsere Energie sorgt. Je mehr Mitochondrien, umso leistungsfähiger sind wir – das ist gerade für Sportler und als Vorbereitung fürs Alter wichtig, wenn wir lange fit bleiben wollen. Außerdem können wir so viel mehr Fett verbrennen. Rote Beete sorgt also für einen optimalen Fettstoffwechsel.

 

Achtung aber: Rote Beete enthält verhältnismäßig viel Oxalsäure! Oxalsäure bindet sich an Calcium, welches dann nicht mehr resorbiert werden kann. Außerdem können die dicken Knollen Nitrat enthalten, mit dem der Boden in dem sie wachsen, gedüngt wird. Unter bestimmten Bedingungen kann Nitrat (das durch Bakterien im Boden zu Nitrit wird) gesundheitsschädliche Nitrosamine bilden. Darum gilt hier – wie generell bei der Ernährung – ausgewogen und abwechslungsreicher Genuss ist ratsam!

 

Rote Beete Carpaccio


Nährwerte für 100 g Rote Beete

ca. 43 kcal

1,6 g Eiweiß

10 g Kohlenhydrate

2,8 g Ballaststoffe

0,2g Fett

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