Süßlupinen

"Ich dachte, die wären giftig?"

 

Das habe ich als Kind auf jeden Fall beigebracht bekommen. Und für die Samen der wilden oder Gartenlupine gilt das auch heute noch. Es gibt aber bestimmte Zuchtformen, die sind nicht giftig und dazu gehört die Süßlupine.

 

Lupinen gehören zu den Hülsenfrüchten und damit in eine Kategorie mit Erdnüssen, Erbsen und Bohnen. Und die Lupine ist kein neues Superfood, sondern eines der ältesten, gesunden Lebensmittel, die wir in Deutschland so haben.

 

Lupinen enthalten ein hochwertiges, basisches Eiweiß und das macht sie so unheimlich gesund. In den Samen der Süßlupine sind alle essentiellen Eiweiße enthalten, die der Organismus braucht. Und damit helfen Süßlupinen auf unserem Speiseplan maßgeblich bei dem Aufbau unserer Zellen, einer gesunden Haut- und Muskelstruktur und einem starken Immunsystem.

 

Die Süßlupine hat einen Eiweißgehalt von 18 %. Diese Eiweiße sind basisch, also - anders als viele tierische Eiweiße - arm an Harnsäure produzierenden Purinen. Sie können dadurch die Ernährung bei rheumatischen Erkrankungen sowie einer Anfälligkeit für Gicht gut ergänzen.

 

Neben dem hohen Anteil an Eiweiß, ist die Süßlupine auch reich an Eisen. Das Eisen der Süßlupine ist leicht resorbierbar, unterstützt also die Bildung der roten Blutkörperchen.

 

Süßlupinen sind mit diesen Eigenschaften eine gute Alternative zu Soja. Die Kernies und Süßlupinenmehl bekommt man in jedem gut sortieren Reformhaus.

 

Rezeptidee mit Süßlupinen: Macht doch mal ein Hummus daraus!


Nährwerte für 100 g Süßlupinen

ca. 2533 kcal

42 g Eiweiß

5 g Kohlenhydrate

19 g Ballaststoffe

6 g Fett

 

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